Laurens Oliver Geboorte klein

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Die übernatürlich gut verlaufene Geburt von Laurens

Letzten Sonntag sind wir mit mit unserem Jungen Laurens Oliver gesegnet worden. Es war sein errechneter Geburtstermin, aber es war darüber hinaus ein besonderer Tag. Wir hatten uns sehr bewußt danach ausgestreckt, dass das Baby nicht früher oder später kommen sollte. Und zwar aus folgenden Gründen:

  • damit ist Laurens unser viertes Kind in Serie, das an einem Sonntag geboren wurde
  • es war der erste Pfingsttag
  • dies war ein ganz besonderer Tag in der Kirchengeschichte, weil letzten Sonntag seit beinahe 2000 Jahren das erste Mal ein jüdischer Festtag (das Wochenfest) auf den christlicher Festtag (seiner Erfüllung) fiel.

Wir hatten darum dem Baby im Bauch regelmässig zugesprochen, daß es gehorsam bis zu seinem ausgerechneten Termin warten musste. Angesichts meines Bauches und des Gewichts des Babies konnte es auch eine Woche früher kommen. Das machte sich auch bei der Geburt bemerkbar: Laurens wog 4,7 kg! Er hatte auch keine Käseschmiere mehr. Es war also höchste Zeit. Trotzdem war – Dank sei Gott!! – die Geburt ohne Schmerzen und ohne Komplikationen. Das ist schon stark bei dem Wonneproppen. Meine Mutter – die die Geburtskarte gezeichnet hat – musste laut lachen, als sie die ersten Bilder von dem moppeligen Männchen sah. Und was waren die Brüder und Schwestern stolz auf ihn!

Wer noch mehr Interesse an den Details hat, kann hier weiterlesen

Samstag abend waren Martin und ich noch in die nahegelegenen Thermen gegangen. Wir wussten, dass das Baby am folgenden Tag kommen sollte und wollten den Abend noch geniessen.  Gegen 24 Uhr waren wir wieder zu hause und konnten dem Kind und meinem Körper zusprechen, dass die Geburt bald beginnen kann / soll. Als wir die Lampe ausgemacht hatten, merkte ich schon den Beginn. Zwischen den leichten Kontraktionen konnte ich noch etwas schlafen. Leider musste ich aber gegen 3 Uhr auf Toilette und als ich merkte, dass es in meinem Bauch immer mehr zog, beschloss ich spontan, in die badewanne zu gehen. Eine halbe Stunde später rief ich Martin. Drei Stunden lang spürte ich hier und da eine Kontraktion, hier und da ein längeres Ziehen in meinem Bauch und musste hier und da wieder auf Toilette (offenbar musste ich dem Riesenbaby Platz machen) und konnte dann wieder die Pausen geniessen.

Die Geburt vom 4 kg schweren Adon war definitiv angenehmer und ohne Mühe. Jetzt war es regelmässig unangenehm. Aber die Intensität nahm zu und ich musste glücklicherweise zwar Mühe, aber keine Schmerzen aushalten. Ich brauchte nicht zu stöhnen, anders zu atmen oder an irgendeine Grenze zu kommen. Dafür bin ich natürlich unendlich dankbar. Ich war müde, also schlief ich so halb und machte eine Zeit nicht bewußt mit. An die letzte halbe Stunde – die Zeit zwischen einer Pause im Bett und der eigentlichen Geburt – kann ich mich überhaupt nicht mehr klar erinnern. In meiner Erinnerung ging ich aus dem Bett direkt über zum Pressen in der Badewanne, aber Martin erzählte mir, dass es anders war. Bei der Geburt im Bad hatte ich den Eindruck, daß drei Menschen mit im Zimmer waren, nicht nur einer (Martin). Das Bild bekam ich nicht weg – ob ich es in meinem Halbschlaf “träumte” oder die Anwesenheit von zwei Engeln (die von Laurens?) spürte, weiss ich nicht. In der letzten Stunde wusste ich, daß wir einen Durchbruch für die völlige Öffnung brauchten, und hier bat ich ganz spezifisch um Gebetsunterstützung von Martin und Pia.

Ich hatte ein sehr bewußtes Gefühl, dass ich bei den vorigen Geburten nicht hatte. Offenbar war das Gebet nötig. Auch das Pressen war anders. In dem Moment wusste ich, dass es ein Riesenbaby war. Im Gegensatz zu den vorigen Kindern kam Laurens nicht in einem Rutsch heraus. Erst blieb sein Köpfchen noch stecken. Anstelle eines Durchflutschens musste ich mit aller Kraft mitpressen. Später kamen wir darauf, dass es vielleicht auch an der doch zu kleinen Badewanne lag, denn nachdem ich mich anders positioniert und mehr Platz hatte, kam er dann doch. Als sein Kopf draussen war, hatte ich noch einmal alle Kraft für den restlichen Körper nötig. Über diese ungewohnte Erfahrung war ich überrascht. Als dann das Kind ganz geboren war, war ich natürlich um so erleichterter. Unter Wasser konnte ich ihn gut bewegen sehen und fühlte, ob es ein Junge oder ein Mädchen war. Seit längerem hatten wir mit einem Jungen gerechnet – und so war es dann auch.

Danach nahm ich ihn recht bald aus dem Wasser, weil ich meinte, er sei bereits so lange darin gewesen. Aber das Pressen hatte nur drei Minuten gedauert und – Segen über Segen – bin ich nicht gerissen! mit so schweren Babies hat man schon ganz andere Geschichten gehört. Was sind wir froh mit unserem Kind und der übernatürlich guten Geburt. Auch danach lief alles gut mit der Plazenta, dem ersten Trinken von Laurens und was noch alles zu den ersten Stunden und Tagen gehört. Uns geht es gut! Danke dir, Jesus! Jetzt geniessen wir (ich) erst einmal den kleinen grossen Laurens. Die Kinder wahrscheinlich genauso wie ich. Laurens ist ein lieber, zufriedener Junge, der gerne viel um sich herum blickt. Das tat er seit seiner ersten Halben Stunde nach der Geburt. Vor allem Selah und Tiuri kümmern sich sehr lieb um ihn. Adon findet Laurens sehr lustig und lieb und gibt ihm immer wieder viele Küsschen.